Uelzen wird Gastgeber für bundesweiten Wärmepumpen-Infotag
Die Wärmepumpen-Infotage sind eine Initiative kommunaler Wärmewende-Experten – unterstützt von namhaften Pumpen-Anbietern in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Wärmepumpe (BWP) und lokalen Unternehmen der Heizungsbranche.
Datum: 6. Oktober 2026
Uhrzeit: Einlass und Beratung beginnen um 16 Uhr, die Vorträge um 18 Uhr
Eintritt frei · Anmeldung erforderlich (begrenzte Plätze)
Die Anmeldung ist ab sofort möglich. Hier anmelden
Das erwartet Sie
- Praxisnahe Vorträge: Welche Wärmepumpe für welches Haus?
- Wie bekomme ich mein Haus wärmepumpen-geeignet?
- Aktuelle Förderinformationen: Welche Summen bekomme ich?
- Kosten, Finanzierung und Wirtschaftlichkeit transparent erklärt
- Direkter Kontakt zu lokalen Fachbetrieben und Informationsständen
- Beratungsmarathon von 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr und nach den Vorträgen: individuelle Beratung durch lokale Fachbetriebe – bringen Sie Ihre Fragen mit!
Die Veranstaltung richtet sich an Eigentümerinnen und Eigentümer, Vermietende, Wohnungseigentümergemeinschaften und Hausverwaltungen aus Uelzen und den umliegenden Regionen. Auch Lösungen für Mehrfamilienhäuser mit Gasetagenheizungen stehen im Fokus.
Hochwertige Information vor Ort
Passt eine Wärmepumpe zu meinem Haus? Muss ich vorher dämmen? Was kostet der Umstieg und wie hoch fällt die Förderung aus? Antworten auf diese Fragen gibt der Wärmepumpen-Infotag – herstellerneutral, praxisnah und verständlich.
Ab 16 Uhr beraten lokale Handwerks- und Installationsbetriebe die Besuchenden. Sie beantworten individuelle Fragen und informieren über technische Lösungen für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Interessierte können konkrete Angaben zu ihrem Gebäude mitbringen und direkt mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Nach den Vorträgen wird die Beratung fortgesetzt.
Das Vortragsprogramm beginnt um 18 Uhr. Die Wärmepumpen-Experten Anja Floetenmeyer-Woltmann und Dr. Marek Miara erklären herstellerunabhängig, welche Wärmepumpe sich für welches Gebäude eignet und wie sich ein Haus auf den Betrieb vorbereiten lässt. Weitere Themen sind aktuelle Fördermöglichkeiten, Finanzierung, Kosten und Wirtschaftlichkeit.
Auch viele lokale Installationsbetriebe beraten vor Ort. Ziel ist es, konkrete Schritte zur Wärmewende im eigenen Haus zu ermöglichen. „Wir freuen uns über den Zuschlag und die Möglichkeit, unsere Bürgerinnen und Bürger neutral und hochwertig über die Heizung der Zukunft zu informieren“, sagt Stadtbaurat Dr. Andreas Stefansky.
Die Bundesförderung für den Heizungstausch schmilzt in den kommenden Jahren schrittweise. Auch deshalb holt die Verwaltung die Beratung jetzt in die Stadt: Wer früh Klarheit hat, sichert sich die höheren Fördersätze.
Kommunale Wärmeplanung vor Ort
Der Rat der Hansestadt Uelzen hat die kommunale Wärmeplanung im März 2026 beschlossen. Insbesondere in dezentral geprägten Wohngebieten – das entspricht rund 2/3 des Stadtgebiets -, in denen kein Wärmenetz zu erwarten ist, empfiehlt der Plan den Einsatz von dezentralen eigenen Heizungslösungen. „Wir möchten die Hausbesitzenden mit der Veranstaltung bestmöglich unterstützen“, so Stefansky.
Mehr Informationen zum Uelzener Kommunalen Wärmeplan gibt es unter: www.hansestadt-uelzen.de/waermeplanung



